Spinnmilben - Rote Spinne

bei Kakteen und Sukkulenten

Kakteenpflege - Spinnmilben - Rote Spinne

Ursache:
Befallene neue Pflanzen oder von Übertragung durch Wind von anderen Pflanzen beim Freilandaufenthalt. Wirtspflanzen von Spinnmilben sind z.b. Pappeln, Linden, Gurken und Bohnen.

Auswirkung:
Schwächung der Pflanze, im schlimmsten Fall tritt der Tod ein.

Spinnmilbenbefall

Verhindern oder Bekämpfen:
Da Spinnmilben mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind, stellt man einen Befall meist erst zu spät fest. An Hand von helleren bis bräunlichen Stellen an jungen Triebspitzen ist ein Befallsverdacht naheliegend. Völlige Erkenntnis bringt eine Lupe, mit der man die kleinen spinnenartigen roten Tierchen erkennen kann. Meist ist auch im Bereich der Spinnmilben ein Gespinst feststellbar. Wenn man Spinnmilben bemerkt sollte in jedem Fall die befallene Pflanze von den anderen getrennt und behandelt werden. So kann man einer weiteren Ausbreitung vorbeugen. Im Gewächshaus kann man die Spinnmilben mit einem Schwefeltopf ausräuchern. In Zimmerkultur und im Freien muß man bei Befall zu chemischen Mitteln in Form von Spritzmitteln (natürlich im Freien anwenden) greifen.
Manche Kakteenarten wie Lobivia, Rebutia, Mediolobivia, Echinopsis und Chamaecereus sind besonders anfällig gegen Spinnmilben. Aber bei einer sehr gut abgehärteten Pflanzenhaltung ist auch hier ein Spinnmilbenbefall sehr gering. Ich sprühe meine Kakteen vor dem herbstlichen umräumen ins Winterquartier noch einmal sorgfältig mit Spruzit (oder vergleichbaren Mittel) ein. Mit kühlem trockenem Winterstand und Sonne und Freiluft im Sommer habe ich so seit 15 Jahren keinen Befall. Bei einer gesunden Pflege kann auch ein Kaktus genügend Abwehrstoffe in diesem Fall eine feste Außenhaut bilden.

Vorbeugen ist besser als Bekämpfen!

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